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LEADER steht für

Liaison
Entre les
Actions de
Développement de l'
Économie 
Rurale

 

und bedeutet übersetzt "Verbindung von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft". Die Menschen vor Ort kennen ihre Region und deren Potenzial am besten. Darum hat die Landesregierung Baden-Württemberg das EU-Programm LEADER nach dem Bottom-Up-Ansatz, einer Entwicklungsstrategie von unten nach oben, neu ausgerichtet. Dieser führt dazu, dass ausschließlich die örtliche LEADER-Aktionsgruppe – und somit die Bürgerinnen und Bürger vor Ort – über die Projekte entscheiden.

 

Zahlen und Fakten:

  • insgesamt 20 LEADER-Aktionsgruppen in Baden-Württemberg

  • bereitgestellte Fördersumme: insgesamt 46 Millionen Euro EU-Mittel, ergänzt durch Landesmittel

  • Laufzeit: 2023 bis 2027

  • Hier geht’s zum Überblick zu allen Aktionsgruppen.

 

Welche Ziele verfolgt LEADER?

  • Förderung der Wirtschaftskraft, der interkommunalen Zusammenarbeit und des Tourismus

  • aktive und gezielte Beteiligung von Bürgern, Vereinen, Verbänden und Institutionen an der ländlichen Strukturentwicklung

  • Suche nach Antworten auf den demografischen Wandel, den Klimawandel und den Ressourcenschutz

  • Orientierung an den Zielen des ELER und des GAP-Strategieplans für die Bundesrepublik Deutschland

 

Woher stammt die LEADER-Förderung?

  • Die EU-Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER).

  • Die Landesmittel werden aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) sowie den Programmen der Landschaftspflegerichtlinie (LPR) und Innovative Maßnahmen für Frauen (IMF) zur Verfügung gestellt.

  • Die Steuerung erfolgt über das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg (MLR), die Koordinierungsstelle zur Prozessüberwachung ist beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung angesiedelt.

 

Was sind die Grundsätze des Förderprogramms?

  • Jede LEADER-Region soll nach individuellem Bedarf ihre eigenen Stärken ausbauen und Schwächen abbauen.

  • Prinzip des „Bottom-up-Ansatz“, was dafür steht, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Idee verwirklichen können.

  • Regionales Entwicklungskonzept (REK): Das REK wird von vielen beteiligten Akteuren aus der Region gemeinsam erarbeitet und dient als Grundlage für die Förderperiode.

  • integrierter Ansatz: sektorübergreifende Zusammenarbeit zur nachhaltigen und ganzheitlichen Umsetzung des REK

  • Vernetzung von Akteuren