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Archiv

LEADER Regionalentwicklung Neckartal-Odenwald aktiv e.V.

Allgemein

Zwei Projekte entlang der Steinach ausgewählt

Auswahlausschuss beschlie√üt LEADER-F√∂rderung f√ľr Erholungsprojekte in Sch√∂nau und Heiligkreuzsteinach

B√ľrgermeister Bernhard Kn√∂rzer pr√§sentierte den Mitgliedern des LEADER-Auswahlausschusses den fertiggestellten und gef√∂rderten Sport- und Bewegungspark in seiner Gemeinde Neunkirchen. Im Anschluss wurden zwei Projektbewerbungen bearbeitet: Die ‚ÄěPlateauanlage mit Blick auf das Steinachtal‚Äú in Sch√∂nau sowie das ‚ÄěNatur- und Erholungserlebnis‚Äú in Heiligkreuzsteinach. Die beiden Kommunen m√∂chten durch naturnahe Rastst√§tten neue Erholungs- und Kommunikationstreffpunkte schaffen.

In Sch√∂nau soll ein gro√üer Rastplatz mit Weitsicht am Wander- und Radweg nach Altsch√∂nau entstehen. Sitzm√∂glichkeiten, Waldsofas und Informationen zur Wassergewinnung im Tal stehen den jungen wie alten B√ľrgerInnen und G√§sten zur Verf√ľgung. Ein kleiner Bach und eine ausgedehnte Wiese laden zum Spielen ein. Eine Sandsteinmauer in Trockenbauweise soll Reptilien einen neuen Lebensraum bieten.

In Heiligkreuzsteinach sollen in allen Ortsteilen Waldsofas oder Insektenhotels entstehen. Die Waldsofas sollen an Wanderwegen oder Spielpl√§tzen installiert werden. Das Motto: Die Natur an besonders sch√∂nen Orten genie√üen sowie die Kinder beim Spielen begleiten und dabei selbst entspannen. Die Insektenhotels sollen die Natur st√§rken und f√ľr Artenvielfalt sensibilisieren.

Der Auswahlausschuss um die Vorsitzenden Sieglinde Pfahl und Norman Link stimmte den Anträgen einstimmig zu.

Da voraussichtlich weitere LEADER-F√∂rdergelder im Oktober zur Verf√ľgung stehen werden, wurde eine weitere Bewerbungsrunde beschlossen. Antragsteller k√∂nnen sich bis 8. Oktober mit ihren Projekten bewerben. Voraussetzung ist, dass diese sofort umsetzbar sind, also beispielsweise Genehmigungen bereits vorliegen. Infos und Bewerbungen hier!


Allgemein

Bundesweiter LEADER-Wettbewerb "täglich gut versorgt!"

Projekt "Intelligente Marktplätze" in Schönbrunn und Spechbach nominiert. Ebenso die Marktscheue Meckse im Kraichgau.

"t√§glich gut versorgt!" ist das diesj√§hrige Thema des Wettbewerbs "gemeinsam stark sein" der Vernetzungsstelle L√§ndliche R√§ume (DVS). 27 LEADER-Projekte aus ganz Deutschland stehen zur Auswahl - Sie als B√ľrger/in entscheiden. Dabei wurden auch zwei LEADER-Projekte aus Baden-W√ľrttemberg nominiert: Die "Intelligenten Marktpl√§tze" aus unserer Region Neckartal-Odenwald sowie die "Marktscheune Meckse" bei unseren Nachbarn im Kraichgau. Aus dem Projekt "Intelligente Marktpl√§tze" resultierte die marktfee.app, die Ende 2019 in den Modellkommunen Sch√∂nbrunn und Spechbach an den Start ging und nun deutschlandweit nutzbar ist. In der Marktscheune in Meckesheim gibt es Frisches und Leckeres aus der Region. F√ľr Ihre Wahl m√ľssen Sie sich kurz registrieren und f√ľr Ihre drei Lieblingsprojekte abstimmen. Noch bis 1. November abstimmen!

Zu den Projekten: www.dvs-wettbewerb.de/die-projekte/

Zur Marktfee.app (Intelligente Marktplätze): www.marktfee.app

Zur Marktscheune Meckse: www.marktscheune-meckse.de


Allgemein

Premiere des inklusiven Theaterprojekts ‚ÄěHierbleiben‚Ķ Spuren nach Grafeneck‚Äú in Mosbach am 17.09.20

Am 17.09.20 ab 11 Uhr ist das inklusive Straßentheaterprojekt des Reutlinger Theater in der Tonne e.V. in Mosbach auf dem Marktplatz zu sehen.
Unter…

Am 17.09.20 ab 11 Uhr ist das inklusive Straßentheaterprojekt des Reutlinger Theater in der Tonne e.V. in Mosbach auf dem Marktplatz zu sehen.
Unter dem Titel ‚ÄěHierbleiben‚Ķ Spuren nach Grafeneck‚Äú nimmt sich das Projekt ein historisch bedeutendes Ereignis zum Anlass. Durch die Begegnung der Darsteller mit Behinderung im √∂ffentlichen Raum wird auch ihre heutige Situation aufgezeigt.
Am 17.09.1940 kamen die ber√ľchtigten ‚ÄěGrauen Busse‚Äú auch nach Mosbach und deportierten Menschen mit Behinderung aus der Johannes-Diakonie nach Grafeneck, darunter zum Beispiel auch die geb√ľrtige Mosbacherin Maria Zeitler. Am Tag der Auff√ľhrung j√§hrt sich dieses traurige Ereignis zum 80. Mal. In der T√∂tungsanstalt Grafeneck wurde Maria Zeitler im Jahr 1940 in der Zeit des Nationalsozialismus neben 10.653 Menschen mit Behinderungen ermordet.
In Anspielung an die "Grauen Busse", die damals zur Deportation dienten, wurden 25 Herkunftsorte der Menschen mit Behinderung in Baden-W√ľrttemberg ausgesucht. Grafeneck selbst ist Teil dieser 25 Orte. Der Bus f√§hrt mit dem inklusiven Ensemble, Requisiten, B√ľhnenbild, Kunstobjekten, etc. direkt vor Ort auf den Marktplatz, um die performative Auff√ľhrung umzusetzen. Unter der Regie von Enrico Urbanek wird das Projekt vom Theater Reutlingen Die Tonne umgesetzt. Bei diesem Projekt verbindet sich Choreografie, Musik, bildender Kunst, Medienkunst und dokumentarischen Elementen. √úber eine facettenreiche Auseinandersetzung zwischen Ensemble und Publikum werden Denkanst√∂√üe gegeben, die weit √ľber Betroffenheit einerseits und Information andererseits hinausgehen. Durch den Einsatz historischer Fakten in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum Gedenkst√§tte Grafeneck und lokalen Akteuren wie der Johannes-Diakonie Mosbach, eine der von den Deportationen betroffenen Einrichtungen, wird jeweils ein direkter regionaler und gesellschaftlicher Bezug hergestellt.