Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Essenzielle Cookies ermöglichen grundlegende Funktionen und sind für die einwandfreie Funktion der Website erforderlich.
Statistik Cookies erfassen Informationen anonym. Diese Informationen helfen uns zu verstehen, wie unsere Besucher unsere Website nutzen.

Archiv

LEADER Regionalentwicklung Neckartal-Odenwald aktiv e.V.

Allgemein

Bundesweiter LEADER-Wettbewerb "täglich gut versorgt!"

Projekt "Intelligente Marktplätze" in Schönbrunn und Spechbach nominiert. Ebenso die Marktscheue Meckse im Kraichgau.

"täglich gut versorgt!" ist das diesjährige Thema des Wettbewerbs "gemeinsam stark sein" der Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS). 27 LEADER-Projekte aus ganz Deutschland stehen zur Auswahl - Sie als Bürger/in entscheiden. Dabei wurden auch zwei LEADER-Projekte aus Baden-Württemberg nominiert: Die "Intelligenten Marktplätze" aus unserer Region Neckartal-Odenwald sowie die "Marktscheune Meckse" bei unseren Nachbarn im Kraichgau. Aus dem Projekt "Intelligente Marktplätze" resultierte die marktfee.app, die Ende 2019 in den Modellkommunen Schönbrunn und Spechbach an den Start ging und nun deutschlandweit nutzbar ist. In der Marktscheune in Meckesheim gibt es Frisches und Leckeres aus der Region. Für Ihre Wahl müssen Sie sich kurz registrieren und für Ihre drei Lieblingsprojekte abstimmen. Noch bis 1. November abstimmen!

Zu den Projekten: www.dvs-wettbewerb.de/die-projekte/

Zur Marktfee.app (Intelligente Marktplätze): www.marktfee.app

Zur Marktscheune Meckse: www.marktscheune-meckse.de


Allgemein

Premiere des inklusiven Theaterprojekts „Hierbleiben… Spuren nach Grafeneck“ in Mosbach am 17.09.20

Am 17.09.20 ab 11 Uhr ist das inklusive Straßentheaterprojekt des Reutlinger Theater in der Tonne e.V. in Mosbach auf dem Marktplatz zu sehen.
Unter…

Am 17.09.20 ab 11 Uhr ist das inklusive Straßentheaterprojekt des Reutlinger Theater in der Tonne e.V. in Mosbach auf dem Marktplatz zu sehen.
Unter dem Titel „Hierbleiben… Spuren nach Grafeneck“ nimmt sich das Projekt ein historisch bedeutendes Ereignis zum Anlass. Durch die Begegnung der Darsteller mit Behinderung im öffentlichen Raum wird auch ihre heutige Situation aufgezeigt.
Am 17.09.1940 kamen die berüchtigten „Grauen Busse“ auch nach Mosbach und deportierten Menschen mit Behinderung aus der Johannes-Diakonie nach Grafeneck, darunter zum Beispiel auch die gebürtige Mosbacherin Maria Zeitler. Am Tag der Aufführung jährt sich dieses traurige Ereignis zum 80. Mal. In der Tötungsanstalt Grafeneck wurde Maria Zeitler im Jahr 1940 in der Zeit des Nationalsozialismus neben 10.653 Menschen mit Behinderungen ermordet.
In Anspielung an die "Grauen Busse", die damals zur Deportation dienten, wurden 25 Herkunftsorte der Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg ausgesucht. Grafeneck selbst ist Teil dieser 25 Orte. Der Bus fährt mit dem inklusiven Ensemble, Requisiten, Bühnenbild, Kunstobjekten, etc. direkt vor Ort auf den Marktplatz, um die performative Aufführung umzusetzen. Unter der Regie von Enrico Urbanek wird das Projekt vom Theater Reutlingen Die Tonne umgesetzt. Bei diesem Projekt verbindet sich Choreografie, Musik, bildender Kunst, Medienkunst und dokumentarischen Elementen. Über eine facettenreiche Auseinandersetzung zwischen Ensemble und Publikum werden Denkanstöße gegeben, die weit über Betroffenheit einerseits und Information andererseits hinausgehen. Durch den Einsatz historischer Fakten in Zusammenarbeit mit dem Dokumentationszentrum Gedenkstätte Grafeneck und lokalen Akteuren wie der Johannes-Diakonie Mosbach, eine der von den Deportationen betroffenen Einrichtungen, wird jeweils ein direkter regionaler und gesellschaftlicher Bezug hergestellt.


Allgemein

LEADER-Bewerbungen weiterhin möglich

Bei der letzten Förderrunde wurden nicht alle Gelder abgerufen. Dadurch besteht weiterhin die Möglichkeit, Anträge zu stellen. Die Fördergelder sind…

Bei der letzten Förderrunde wurden nicht alle Gelder abgerufen. Dadurch besteht weiterhin die Möglichkeit, Anträge zu stellen. Die Fördergelder sind Rückflussmittel aller LEADER-Kulissen in Baden-Württemberg.

Bewerbungen um diese Fördermittel sind bis 25.08.2020 bei der Geschäftsstelle möglich. Wichtige Bedingung ist, dass die Projekte sofort umsetzbar sind und zum Regionalen Entwicklungskonzept passen.

Gefördert werden öffentliche sowie private Vorhaben. Projekte die dem Erhalt unserer Kulturlandschaft dienen oder den ländlichen Tourismus unterstützen. Auch Hofläden für die Direktvermarktung regionaler Lebensmittel stehen im Förderspektrum. Gefördert werden alle Projekte, die die Attraktivität unserer Dörfer und Gemeinden steigern.

Vereine mit bürgerschaftlichem Engagement können mit bis zu 60 % Fördermittel rechnen. Durch die LEADER-Förderung kann unsere Region weitergebracht und gestärkt werden.

Interessiert? Projekte, die bereits gefördert wurden, können auf der Homepage unter "Projekte" abgerufen werden.


Allgemein

173.000 Euro Fördermittel für fünf neue Projekte

Am 23. Juli tagte der Auswahlausschuss der LEADER-Region Neckartal-Odenwald aktiv in Epfenbach. Unter dem Vorsitz von Sieglinde Pfahl wurden sechs…

Am 23. Juli tagte der Auswahlausschuss der LEADER-Region Neckartal-Odenwald aktiv in Epfenbach. Unter dem Vorsitz von Sieglinde Pfahl wurden sechs Projekte bewertet. Rund 173.000 Euro Fördergelder sollen in die Projekte fließen. Eines der sechs Projekte erreichte die Mindestpunktzahl nicht und konnte so nicht berücksichtigt werden.

Nach einer corona-bedingten Entscheidung per Umlaufbeschluss in der letzten Bewerbungsrunde hatten die Projektträger diesmal wieder die Möglichkeit, ihre Projekte persönlich vorzustellen. Eine sofortige Umsetzungsreife gehörte zu den Voraussetzungen, überhaupt einen Projektantrag für eine LEADER-Förderung stellen zu können. Die Stadt Eberbach kann sich über die Förderung von zehn neuen Wohnmobilstellplätzen mit einem installierten Kassensystem freuen. Diese sollen im Freizeitgelände In der Au entstehen und den gewaltigen Zuwachsraten der Wohnmobilnutzer gerecht werden. Der Turnverein Neckarbischofsheim betreibt seit 90 Jahren das Freibad in Eigenregie. Laut Gesundheitsamt entspricht das Kleinkinderbecken nicht mehr den Vorschriften. Hier soll ein neues Kinderplanschbecken gefördert werden. An der Wanderbahn bei Lohrbach liegt ganz idyllisch der Tannenhof. Im kleinsten der schönen Fachwerkhäuser, ca. 7x3 Meter groß, soll ein Kindermuseum entstehen. Ziel ist es, den Kindern den früheren Alltag näher zu bringen. Die Ausbildungsrate im Neckar-Odenwald-Kreis macht der Kreishandwerkerschaft Sorgen. Auf 343 offene Stellen kommen dieses Jahr erst 78 Ausbildungsverträge. Mit einer Imagekampagne verspricht sich die Kreishandwerkerschaft, dem erfolgreich entgegen zu wirken. Junge Menschen sollen direkt für das Handwerk begeistert werden. Im Frühjahr eröffnete die Villa Katzenbuckel ihren Gastronomiebereich mit Biergarten. Der Förderantrag der neuen Eigentümer widmet sich den Zimmern des geplanten Hotels. Verschiedene Zimmervarianten mit etwa 25 Betten und ein Saunabereich sollen entstehen. Die fünf ausgewählten Projekte werden nun dem Ministerium gemeldet, das die Gelder zur Verfügung stellt.


Allgemein

Neues zu künftigen Auswahlentscheidungen

Informationen aus dem Ministerium

Grundvoraussetzung für eine Förderung aus LEADER 2014-2020 ist eine hinreichende Projektreife. Das Projekt soll deshalb bereits zum Zeitpunkt der Beschlussfassung in der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) konzeptionell soweit fortgeschritten sein, dass unmittelbar nach einer Förderzusage durch die LAG eine Antragstellung bei der zuständigen Bewilligungsbehörde möglich ist. Das heißt, dass bereits alle für eine sofortige Bewilligung notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen sein sollen (zum Beispiel je 3 Angebote zur Kostenplausibilisierung, evtl. Baugenehmigungen, finaler Kosten- und Finanzierungsplan/Finanzierungszusagen der Hausbank, usw.).

Wir weisen darauf hin, dass die Mittel der LEADER-Aktionsgruppe, die bisher im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und weiterer Landesprogramme zur Verfügung standen, zwischenzeitlich vollständig gebunden bzw. in einen landesweiten LEADER-Plafond zurückgeflossen sind. Deshalb beschließt die Aktionsgruppe in der o.g. Auswahlrunde, ohne über eigene Fördermittel zu verfügen. Antragsteller können im Falle eines positiven Beschlusses über ihr Vorhaben insofern keinen Anspruch auf Förderung (Bewilligung) herleiten, auch dann nicht, wenn alle Förderfähigkeitsvoraussetzungen erfüllt sein sollten.

Unsere LEADER-Aktionsgruppe wird jedoch alle positiv beschlossenen Vorhaben dem Land vorlegen und die Zuteilung der entsprechenden Fördermittel beantragen. Unsere Fördervorschläge stehen allerdings in Konkurrenz mit den Bedarfsanmeldungen anderer LEADER-Aktionsgruppen im Land. Es muss deshalb damit gerechnet werden, dass von allen LEADER-Aktionsgruppen im Land mehr Fördermittel beantragt werden, als in dem LEADER-Plafond noch Mittel verfügbar sind (Überzeichnung). Auf Landesebene wird in diesem Fall in einem transparenten und objektiven Verfahren die Mittel den einzelnen Projektträgern nach festgelegten Kriterien zugewiesen. Ob unsere LEADER-Aktionsgruppe mit ihren ausgewählten Projekten hierbei dann berücksichtigt werden können, ist gegenwärtig noch nicht absehbar.


Allgemein

Zehn Projekte erhalten LEADER-Förderung

Corona bedingt wurden dieses Mal die Projektbewertungen der LEADER-Region Neckartal-Odenwald im Umlaufverfahren beschlossen. Elf Projekte hatten sich…

Corona bedingt wurden dieses Mal die Projektbewertungen der LEADER-Region Neckartal-Odenwald im Umlaufverfahren beschlossen. Elf Projekte hatten sich um 500.000 Euro Fördergelder der EU beworben. Insgesamt wären 567.842 Euro nötig gewesen, um alle Projekte zu fördern. Geschafft haben es zehn Projekte.

Mosbach darf sich gleich über drei Projekte freuen. Entstehen wird eine Hautarztpraxis direkt in der Altstadt, ein Sport- und Bewegungspark in Sattelbach und die Fortuna Lohrbach erhält eine neue Sportheimgaststätte. Im Wildpark Schwarzach finanziert der Förderverein eine Überdachung für das grüne Klassenzimmer sowie für Veranstaltungen. Zwingenberg darf sich gleich über zwei Projekte freuen. Der Sportverein wird ein Boulespielfeld anlegen und die Kinder können sich über neue Spielplätze freuen. Auch in Eberbach tut sich einiges. So werden auf den Wanderwegen rund um Eberbach zehn Waldsofas zum Rasten aufgestellt. In der Innenstadt wird die alte Rose zu einem neuen Treffpunkt umgebaut: es wird ein Café- und Boardinghaus entstehen. Demnächst kann man in Bargen im alten Pfarrhaus übernachten. Dort warten dann gemütliche Ferienwohnungen auf Urlauber. Zudem entsteht ein neuer Veranstaltungsraum.  Der Sportverein 1930 Waldwimmersbach kann sich auf ein neues Kunstrasen- sowie ein Beachvolleyballfeld freuen.


Allgemein

Neue Informationen zu LEADER-Fördergeldern

Voraussichtlich werden weitere LEADER-Mittel bereitgestellt. Bewerben können Sie sich noch bis 7. Juli 2020. Bedingung, dass die Projekte sofort…

Voraussichtlich werden weitere LEADER-Mittel bereitgestellt. Bewerben können Sie sich noch bis 7. Juli 2020. Bedingung, dass die Projekte sofort umsetzbar sind und zum Regionalen Entwicklungskonzept passen.

Gefördert können öffentliche sowie private Vorhaben. Projekte die dem Erhalt unserer Kulturlandschaft dienen wie z.B. ein Baumlehrpfad oder den ländlichen Tourismus unterstützen. Auch haben Projekte für den Erhalt unserer Dörfer und Gemeinden sowie das bürgerschaftliche Engagement großen Stellenwert. Alles was unsere Region weiterbringt und stärkt.


Allgemein

BAG LAG: Förderung der ländlichen Räume jetzt wichtiger denn je

Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen in Deutschland

Stadt und Land stehen derzeit vor großen Schwierigkeiten. Die Anstrengungen zur Bewältigung der Herausforderungen in den ländlichen Räumen, in denen mehr als die Hälfte der Deutschen leben, dürfen jetzt nicht nachlassen. „Im Gegenteil, die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig und wertvoll regionale Ansätze vor Ort sind, um außergewöhnlichen Krisensituationen begegnen zu können“, darauf weist die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG) nachdrücklich hin. „Die Unterstützung der ländlichen Räume durch die Europäische Union, aber auch die ergänzenden Ansätze, die in den letzten Jahren durch die Bundesregierung mit dem Bundesprogramm ländliche Entwicklung (BULE) aufgebaut wurden, erweisen sich in der aktuellen Situation als Aktivposten der Krisenbewältigung und sollten zügig erweitert und mit den dafür notwendigen Mitteln ausgestattet werden.“

Die immensen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen viele Bereiche. Der Ruf nach staatlicher Unterstützung ist entsprechend laut und vielfältig. Nicht immer stehen die Forderungen auch im Verhältnis zur Betroffenheit. Die Endlichkeit der öffentlichen Mittel braucht deshalb Besonnenheit und Augenmaß, umso mehr, wenn es um die Forderung nach einer Umschichtung von Fördermitteln geht. Dies gilt in besonderem Maße für die Förderung der ländlichen Räume durch die Europäische Union.

Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung (ELER) stellt in Deutschland mit einem Volumen von rund 10 Milliarden Euro für die Förderphase 2014-2020 eine der wichtigsten Fördergrundlagen für ländliche Kommunen, kleine Unternehmen und zahlreiche ehrenamtliche Akteure in unseren Dörfern dar. Etwa 30% davon bilden die unverzichtbare Säule ländlicher Entwicklungsansätze. In zehntausenden LEADER-Projekten werden in mehr als 320 LEADER-Regionen bundesweit die soziale Infrastruktur, Tourismus, Kultur und kleinere Unternehmen in unzähligen Dörfern unterstützt. Vorrangiges Ziel der Projekte ist die Schaffung bzw. Sicherstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse und die Stärkung der Resilienz, der Widerstandskraft in schwierigen Situationen.

An vielen Orten wird derzeit sichtbar, wie wertvoll entsprechende Ansätze sind, zum Beispiel bei der Unterstützung von Nachbarschaftshilfen, die vielen alten Menschen Sicherheit und Perspektive geben. Auch die Unterstützung einer Nahversorgung der kurzen Wege, intelligente Ansätze für Onlineangebote von kleinen, lokalen Händlern oder die Förderung der Erzeugung regionaler Produkte haben sich in den aktuell schwierigeren Zeiten bewährt. Zur Bewältigung der Krise wird es von entscheidender Bedeutung sein, die unzähligen zivilgesellschaftlichen Akteure darin zu unterstützen, auch in Zukunft ihren wichtigen Beitrag für die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse leisten zu können.

Zugleich hat die jetzige Situation deutlich gemacht, welche Bedeutung eine flächendeckende digitale Infrastruktur in Zukunft haben wird. Diese Anstrengungen müssen verstärkt werden, um beispielsweise Kindern in Stadt und Land die gleichen Bildungschancen zu gewährleisten.

Gerade jetzt werden mehr finanzielle Mittel für die ländlichen Räume gebraucht, um die bedrohten Infrastrukturen zu sichern, aber auch um Einnahmeverluste im Kulturbereich und in dem für viele ländliche Räume besonders wichtigen touristischen Sektor aufzufangen und gleichzeitig neue kreative Ideen für regionale Versorgungsansätze und neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen.

Das LEADER-Programm und das Regionalbudget des Bundes konnten bislang und können auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung dieser Akteure liefern. Der „Bottom-up“-Ansatz eignet sich in besonderer Weise zur zielgenauen Förderung, berücksichtigt die spezifischen regionalen Gegebenheiten und vermeidet ein ineffizientes „Gießkannenprinzip“.

Durch die Krise wird deutlich, wie wichtig die Unterstützung von modellhaften Lösungen in unseren Städten und Dörfern auf dem Land ist. Damit der Fonds für die ländlichen Räume und insbesondere der LEADER-Ansatz jetzt effektiv und zeitnah für die Bewältigung der negativen Auswirkungen der Corona-Krise genutzt werden können, bedarf es neben einer besseren Mittelausstattung zugleich eines deutlichen Abbaus bürokratischer Hürden, um die Gelder schnell und barrierefrei dort einsetzen zu können, wo sie am dringendsten benötigt werden. Der BAG LAG Vorsitzende, Dr. Hartmut Berndt, sagt dazu: „Die LEADERRegionalmanagements und die Lokalen Aktionsgruppen sind gut darauf vorbereitet, die Menschen vor Ort bei der Umsetzung von Maßnahmen zu unterstützen. Die Gruppen brauchen jetzt allerdings ein Höchstmaß an Flexibilität auf allen Verwaltungsebenen, dann wird LEADER einen bedeutenden Beitrag zur Überwindung der Krise leisten. Für die Entwicklung zukunftsweisender Perspektiven in den ländlichen Räumen müssen aber auch entsprechende Mittel bereitgestellt werden.“


Kontaktdaten: Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG), Email: info@baglag.de, Website: www.baglag.de

 


Allgemein

Zum Europatag: LEADER-Projekte im Odenwald

In und rund um den Odenwald entstanden und entstehen viele wichtige Projekte, die von Geldern des europäischen LEADER-Programms profitieren. Eine neue…

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union zur Entwicklung ländlicher Räume. Ziel ist es, ländliche Räume zu stärken und lebenswerter zu machen. Die EU, die oft als weit entfernt wahrgenommen wird, fördert mit LEADER-Mitteln direkt lokale Projekte von Bürgern und Gemeinden vor Ort. Zusätzliche Gelder stellen die Bundesländer bereit.

Im Odenwald befinden sich fünf Regionen in drei Bundesländern: „Odenwald“ und „Darmstadt-Dieburg“ in Hessen, „Main4Eck“ in Bayern sowie „Badisch-Franken“ und „Neckartal-Odenwald“ in Baden-Württemberg. Gremien von 15 bis 30 Personen werden von den regional entstandenen LEADER-Vereinen gewählt. Deren Mitglieder kommen aus allen Gesellschafts- und Themenbereichen und entscheiden auf Basis eines regionalen Entwicklungskonzeptes direkt vor Ort, welche Projekte gefördert werden.

Über 140 Projekte in und rund um den Odenwald konnten seit 2015 in den Genuss einer Förderung kommen. In den fünf LEADER-Regionen konnten über 12 Millionen Euro verteilt werden. Bei den geförderten Maßnahmen handelt es sich um privat-gewerbliche, gemeinwohlorientierte und kommunale Projekte. Sie stärken die Region, indem sie neue Angebote in Nah- und Grundversorgung, im Tourismus und der Gastronomie, im Handwerk, im Natur- und Umweltschutz oder im Bereich Kunst und Kultur schaffen. Die Bürgerinnen und Bürger profitieren ebenso von den Angeboten wie Gäste und Touristen. Mit den Fördergeldern werden neue Sport- und Freizeitmöglichkeiten geschaffen, soziale und integrative Projekte umgesetzt, Gemeinschaftseinrichtungen eröffnet, neue Treffpunkte geschaffen – kurz: das gute Miteinander gestärkt.

Um welche Projekte es sich handelt und in welchem Ort sie liegen, ist in einer frisch veröffentlichten interaktiven Karte zu sehen. Link: http://umap.openstreetmap.fr/de/map/leader-projekte-im-odenwald_338989#10/49.6205/9.1791


Allgemein

EU: Halbe Million für LEADER-Projekte

Die Region kann sich über 500.000 Euro EU-Mittel plus zusätzliche Landesmittel freuen. Ab sofort können Projektanträge bis zum 10. Juni 2020 bei der…

Die Region kann sich über 500.000 Euro EU-Mittel plus zusätzliche Landesmittel freuen. Ab sofort können Projektanträge bis zum 10. Juni 2020 bei der LEADER-Geschäftsstelle gestellt werden. Bedingung, dass die Projekte sofort umsetzbar sind und zum Regionalen Entwicklungskonzept passen. Das heißt, es muss vom Angebot bis hin zur Baugenehmigung alles innerhalb von drei Monaten vorgelegt werden.

Gefördert können öffentliche sowie private Vorhaben. Projekte die dem Erhalt unserer Kulturlandschaft dienen wie z.B. ein Baumlehrpfad oder den ländlichen Tourismus unterstützen. Auch haben Projekte für den Erhalt unserer Dörfer und Gemeinden sowie das bürgerschaftliche Engagement großen Stellenwert. Alles was unsere Region weiterbringt und stärkt. Interessiert? Projekte, die schon gefördert wurden, können hier auf der LEADER-Homepage abgerufen werden.


Allgemein

15 Kleinprojekte mit Regionalbudget gefördert

Am 11. März wurden dem Auswahlausschuss des LEADER-Vereins Neckartal-Odenwald zum zweiten Mal Kleinprojekte aus dem Förderprogramm Regionalbudget…

Am 11. März wurden dem Auswahlausschuss des LEADER-Vereins Neckartal-Odenwald zum zweiten Mal Kleinprojekte aus dem Förderprogramm Regionalbudget vorgestellt. Barbara Schäuble eröffnete die Auswahlauschusssitzung in Elztal-Dallau. Nun hieß es, 45 Projekte zu bewerten. Im Fördertopf lagen 200.000 Euro. Für alle Projekte wäre eine Fördersumme von über 512.000 Euro nötig gewesen. Berücksichtigt werden konnten Projekte von fünf Vereinen, sechs privaten und vier kommunalen Projektträgern. Die Bandbreite der Projekte reicht von kleinen Cafés über Gemeinschaftsgärten bis hin zu Mitfahrbänken sowie einer Dorfverschönerung. Ein großes Thema war die Grundversorgung. So können unter anderem die Einwohner von Reichenbuch und Spechbach Fleisch und Wurstwaren sowie weitere regionale Produkte aus einem Verkaufsautomaten ziehen. Im Wildpark Schwarzach wird das Bienenkundemuseum durch einen Lehrbienenstand bereichert. Die nächste Gelegenheit bietet sich wieder Anfang nächsten Jahres.


Allgemein

Kulturzentrum Depot 15/7 eingeweiht

Ort der Begegnung

Die Stimmung hätte nicht besser sein können. Fünf Musiker begrüßten mit ihren Liedern die rund 100 Gäste zur Einweihung. Bürgermeister Peter Reichert zeigte den langen Weg von den Anfängen bis zur heutigen Projektfertigstellung auf. Es war viel Planung gefordert. Sein Dank ging unter anderem an den Verein Depot 15/7 der mit der Stadt an einem Strang zog um das Projekt zu stemmen. Auch CDU-Landtagsabgeordneter Albrecht Schütte hatte nur bewundernde Worte für das Projekt sowie für die Ehrenamtlichen. Frau Sieglinde Pfahl, Vorstand der LEADER Aktionsgruppe betonte, dass es wichtig sei, das Leben auf dem Land attraktiv zu machen.

Herr Udo Dahmen, Direktor der Mannheimer Popakademie war total begeistert und möchte in Zukunft mit dem Kulturverein zusammenarbeiten. Er nannte das Projekt "cool" und ist sich sicher, dass sich hier noch viele Dinge entwickeln können. Die ersten Veranstaltungen sind schon geplant.


Allgemein

LEADER-Auswahlgremium verteilt vorerst die letzten Fördergelder

Drei Projekte erhielten den Zuschlag

Die Sitzung fand dieses Mal in einem von LEADER geförderten Projekt statt. Ein ehemaliges Lagergebäude beim Bahnhofsgelände in Eberbach wurde zum Kulturzentrum Depot 15/7 umgebaut.

327.120 Euro EU-Mittel galt es in der Sitzung am 12. Dezember zu verteilen. Kein leichtes Unterfangen, waren doch elf Anträge zu bewerten. Alle Projektträger hatten die Chance, ihr Projekt vorzutragen und auf Fragen einzugehen, sodass sich das Gremium ein besseres Bild der jeweiligen Projekte machen konnte.

Am Ende reichten die Fördergelder für drei Projekte. Zuschlag bekam die Villa Katzenbuckel; die ehemalige Turmschenke in Waldkatzenbach soll auch weiterhin ein Ausflugslokal bleiben. Nach umfangreichem Um- und Ausbau wird am 30. April, rechtzeitig zur Walpurgisnacht, in den Mai getanzt.

Auch die Gemeinde Haßmersheim darf ihr Projekt mit LEADER-Fördermitteln verwirklichen. Leben am Fluss und mit dem Fluss. Auf jeden Fall werden Wassertouristen in den jeweiligen Ortsteilen einen Anlegehafen finden. In Haßmersheim an der ehemaligen Fähranlegestelle wird der Uferplatz ausgebaut. Geplant ist ein Platz unter Bäumen der zur Erholung für Wanderer, Wassertouristen und der einheimischen Bevölkerung dient. Über einen Zuschlag darf sich auch die Sportvereinigung Schefflenz freuen. Direkt am Fußballplatz in Unterschefflenz soll eine Mehrgenerationen- Spiel- und Sportanlage entstehen. Spätestens Ende 2020 wird die Anlage fertig gestellt sein und für Fitness und Spiel den Schefflenzern zur Verfügung stehen.

Unter anderem wurde auch ein Kurzbericht über den Stand des Regionalbudgets vorgetragen. Inzwischen konnten alle 21 ausgewählten Projekte ausbezahlt werden, rund 197.600 Euro flossen somit in tolle Projekte in der Region. Auch der nächste Aufruf für das Regionalbudget wurde festgelegt. Ab 15. Januar können wieder Förderanträge für Kleinprojekte gestellt werden. Bewerbungsfrist ist der 25. Februar 2020.


Allgemein

Rhein-Neckar-Kreis-Kommunen heiß auf LEADER nach 2022

In Reichartshausen informierte die LEADER-Geschäftsstelle die Bürgermeister des Rhein-Neckar-Kreises über die jetzige und die künftige Arbeit.…

Zu den Zahlen, Daten, Fakten: Die Fördergelder, die im Landkreis ausgeschüttet werden, übersteigen die Kosten um ein Vielfaches. Derzeit knapp 600.000 Euro - dieser Betrag wird vielleicht noch an den 900.000 Euro kratzen - fließen in den Rhein-Neckar-Kreis. Die Kosten dagegen betragen keine 150.000 Euro. Ein tolles Plus! Und das, so das Manko, obwohl im Landkreis deutlich weniger Projekte gefördert werden als im Neckar-Odenwald-Kreis.

Zur Stimmung: Alle Bürgermeister sind heiß auf die neue Förderperiode. Sie hoffen auf eine erfolgreiche Bewerbung der Region und unterstützen den LEADER-Verein darin. So sollen bereits jetzt Projekte - vor allem auch interkommunale Maßnahmen - entwickelt und erarbeitet werden. Der erfolgreiche LEADER-Entwicklungsprozess soll fortgesetzt werden. Denn: Attraktive Fördermittel gibts bei uns - mit LEADER und mit dem Regionalbudget.

Die Zahlen, Daten, Fakten sprechen für sich. Und auch sonst trägt LEADER zur guten Stimmung bei. Nämlich bei all den geförderten Projekten, die so vielen Menschen in unserer Region zugute kommen.


Regionalbudget

21 Kleinprojekte auf den Weg gebracht

Nach einer Bewerbungsfrist von 4 Wochen wurden am 19. November die ersten Kleinprojekte aus dem Förderprogramm Regionalbudget  dem Auswahlausschuss…

Nach einer Bewerbungsfrist von 4 Wochen wurden am 19. November die ersten Kleinprojekte aus dem Förderprogramm Regionalbudget  dem Auswahlausschuss des LEADER-Vereins Neckartal-Odenwald vorgestellt. Dieses Mal war der Ausschuss in der neuen Schwarzachhalle in Schwarzach eingeladen. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Haas eröffnete die Vorsitzende des Auswahlauschusses Frau Pfahl die Sitzung. Nun hieß es, 31 Projekte zu bewerten. Im Fördertopf lagen 200.000 Euro. Für alle Projekte wäre eine Fördersumme von 286.400 Euro nötig gewesen. Berücksichtigt werden konnten Projekte von 9 Vereinen, 11 privaten und ein kommunaler Projektträgern. Die Bandbreite der Projekte reichte vom privaten Kleinkindergarten bis zum Bühnenbild sowie einer Dorfverschönerung. Ein großes Thema war die Grundversorgung, so können unter anderem die Einwohner rund um Moosbrunn noch dieses Jahr Bio-Wurst und Bio-Käse aus einem Warenautomat ziehen.

 Nächster Aufruf

Der nächste Bewerbungszeitraum beginnt am 15. Januar und endet zum 25. Februar 2020. Am 11. März wird dann der Auswahlausschuss die Projekte bewerten. Somit kann der Projektträger ab 12. März sein Projekt verwirklichen.