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Newsletter 1/2017

LEADER Regionalentwicklung Neckartal-Odenwald aktiv e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit unserem Newsletter erhalten Sie aktuelle Meldungen zur LEADER-Förderung in der Region Neckartal-Odenwald aktiv, Berichte der Gremienarbeit und des Regionalmanagements sowie interessante Veranstaltungshinweise.

Freundliche Grüße

Ihre LEADER-Geschäftsstelle

Zur Umsetzung der regionalen Entwicklungsstrategie ruft die LEADER-Region Neckartal-Odenwald aktiv zur fünften Projekteinreichung auf. Projektanträge können ab sofort von allen öffentlichen und privaten Interessenten bis zum 30. Mai 2017 bei der LEADER Geschäftsstelle gestellt werden.

Bei diesem Projektaufruf können Sie sich für alle vier Handlungsfelder bewerben.

Alle Projektbewerbungen werden vom Auswahlausschuss  anhand 25 definierter Projektauswahlkriterien bewertet. Die Entscheidung fällt am 10. Juli 2017.

Am 26. April findet unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Klaus Schölch die Mitgliederversammlung 2017 des Vereins Regionalentwicklung Neckartal-Odenwald aktiv e.V. in der Festhalle in Neckarzimmern statt.

Geschäftsführer Martin Säurle wird über die Arbeit des letzten Jahres berichten und eine Vorschau auf das laufende Jahr geben.

 

 

Zu unserem letzten Projektaufruf haben sich zwei Projektträger beworben. Bei den eingereichten Anträgen handelt es sich zum einen um einen privaten Umbau und Betrieb einer alten Stallung in eine Besenwirtschaft mit Eventgastronomie. Das zweite Projekt wird Neckarbischofsheim in eine Kulturmeile verwandeln. Beide Projekte wurden positiv entschieden.

Auf unsere Einladung zum 07. März nach Helmstadt-Bargen folgten 27 motivierte Bürgerinnen und Bürger. Nach der Begrüßung des Gastgebers Bürgermeister Wolfgang Jürriens ging es gleich an die Arbeit. Martin Säurle stellte in einer Präsentation die Möglichkeiten einer Förderung über das LEADER-Programm vor. Im Anschluss teilten sich die Teilnehmer in drei Bereiche auf. Es wurden die Themen Kulturlandschaft, Tourismus und Dorfentwicklung angeboten. In den drei Workshops wurden zuerst laufende Projekte vorgestellt und Ideen gesammelt. So konnte die eine oder andere Projektidee aus der Ideenphase hinaus hin zu einer näheren Konkretisierung geführt werden. Vielleicht findet sich in einem der nächsten Projektaufrufe ein Antrag, der sich aus den Projektentwicklungswerkstätten entwickelt hat.

Bisher wurden 14 Projekte vom Auswahlausschuss beschlossen. Vier davon sind schon in der Umsetzungsphase andere sind bewilligt und startbereit. Insgesamt konnten 851.705 Euro, davon 163.995 Euro Landesmittel für diese Projekte beschlossen werden. Damit werden knapp 2,5 Mio. Euro Investitionen angeschoben.

Gemeinsam mit unseren Nachbarn der LEADER-Region Badisch-Franken präsentierte sich das Regionalmanagement beim Bürgerdialog zum Kabinettsausschuss der Landesregierung. Thema: Starke und lebenswerte ländliche Räume in Baden-Württemberg. Der Minister für den Ländlichen Raum Peter Hauk, MdL und der Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Thomas Strobl, MdL stellten sich den Fragen der Bürger. In diesem Rahmen sollen Ideen gesammelt werden, wie das Leben auf dem Land attraktiv bleiben kann.

Mit dem bundesweiten Wettbewerb „Kerniges Dorf!“ zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Dörfer oder Ortsteile mit bis zu 3 000 Einwohner/-innen aus, die ihre bauliche Gestaltung an die Bevölkerungsentwicklung anpassen und zukunftsfähige Ideen und Konzepte umsetzen. Das können Maßnahmen der Innenentwicklung sein wie die Umnutzung von Gebäuden, die Schaffung einer Gemeinschaftseinrichtung im Ortskern oder ein mutiger Rückbau. Dabei stehen ein nachhaltiger Umgang mit Flächen und Gebäuden sowie die Inanspruchnahme von Flächen besonders im Fokus. Flächenentsiegelung und -gewinnung, die (ökologische) Gestaltung von Flächen wie auch Flächenmanagement sind nur einige Stichworte dazu. Der Wettbewerb ist Bestandteil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung. Wichtigstes Kriterium ist ein erkennbares Ziel für die zukunftsfähige Gestaltung des gesamten Dorfes oder in abgegrenzten Ortsteilen. Es winken 10.000 Euro.

Streuobstwiesen sind in Baden-Württemberg und in ganz Süddeutschland landschaftsprägend und wertvolle Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten. Gleichzeitig sind sie ein bedeutendes Kulturgut: der Anbau mit zahlreichen lokal angepassten Sorten sowie das Fachwissen um Pflege und Erhalt der großen Obstbäume sind Teil unserer regionalen Identität. Die Kunst der Kleinbrennerei oder die Herstellung von Most und vielen weiteren traditionellen Produkten haben unsere Kultur in Süddeutschland mitgeprägt.

Der landesweite Streuobsttag Baden-Württemberg und die Streuobsttage stehen dieses Jahr unter dem Motto „Streuobst ist Kultur“.  Der 11. landesweite Streuobsttag Baden-Württemberg widmet sich zukunftsfähigen Sorten und dem Umgang mit Misteln, bietet aber auch Fachinformationen zu vielen anderen Themen.

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