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Archiv

LEADER Regionalentwicklung Neckartal-Odenwald aktiv e.V.

Allgemein

LEADER-Bewerbungen weiterhin möglich

Bei der letzten Förderrunde wurden nicht alle Gelder abgerufen. Dadurch besteht weiterhin die Möglichkeit, AntrĂ€ge zu stellen. Die Fördergelder sind…

Bei der letzten Förderrunde wurden nicht alle Gelder abgerufen. Dadurch besteht weiterhin die Möglichkeit, AntrĂ€ge zu stellen. Die Fördergelder sind RĂŒckflussmittel aller LEADER-Kulissen in Baden-WĂŒrttemberg.

Bewerbungen um diese Fördermittel sind bis 25.08.2020 bei der GeschÀftsstelle möglich. Wichtige Bedingung ist, dass die Projekte sofort umsetzbar sind und zum Regionalen Entwicklungskonzept passen.

Gefördert werden öffentliche sowie private Vorhaben. Projekte die dem Erhalt unserer Kulturlandschaft dienen oder den lĂ€ndlichen Tourismus unterstĂŒtzen. Auch HoflĂ€den fĂŒr die Direktvermarktung regionaler Lebensmittel stehen im Förderspektrum. Gefördert werden alle Projekte, die die AttraktivitĂ€t unserer Dörfer und Gemeinden steigern.

Vereine mit bĂŒrgerschaftlichem Engagement können mit bis zu 60 % Fördermittel rechnen. Durch die LEADER-Förderung kann unsere Region weitergebracht und gestĂ€rkt werden.

Interessiert? Projekte, die bereits gefördert wurden, können auf der Homepage unter "Projekte" abgerufen werden.


Allgemein

173.000 Euro Fördermittel fĂŒr fĂŒnf neue Projekte

Am 23. Juli tagte der Auswahlausschuss der LEADER-Region Neckartal-Odenwald aktiv in Epfenbach. Unter dem Vorsitz von Sieglinde Pfahl wurden sechs…

Am 23. Juli tagte der Auswahlausschuss der LEADER-Region Neckartal-Odenwald aktiv in Epfenbach. Unter dem Vorsitz von Sieglinde Pfahl wurden sechs Projekte bewertet. Rund 173.000 Euro Fördergelder sollen in die Projekte fließen. Eines der sechs Projekte erreichte die Mindestpunktzahl nicht und konnte so nicht berĂŒcksichtigt werden.

Nach einer corona-bedingten Entscheidung per Umlaufbeschluss in der letzten Bewerbungsrunde hatten die ProjekttrĂ€ger diesmal wieder die Möglichkeit, ihre Projekte persönlich vorzustellen. Eine sofortige Umsetzungsreife gehörte zu den Voraussetzungen, ĂŒberhaupt einen Projektantrag fĂŒr eine LEADER-Förderung stellen zu können. Die Stadt Eberbach kann sich ĂŒber die Förderung von zehn neuen WohnmobilstellplĂ€tzen mit einem installierten Kassensystem freuen. Diese sollen im FreizeitgelĂ€nde In der Au entstehen und den gewaltigen Zuwachsraten der Wohnmobilnutzer gerecht werden. Der Turnverein Neckarbischofsheim betreibt seit 90 Jahren das Freibad in Eigenregie. Laut Gesundheitsamt entspricht das Kleinkinderbecken nicht mehr den Vorschriften. Hier soll ein neues Kinderplanschbecken gefördert werden. An der Wanderbahn bei Lohrbach liegt ganz idyllisch der Tannenhof. Im kleinsten der schönen FachwerkhĂ€user, ca. 7x3 Meter groß, soll ein Kindermuseum entstehen. Ziel ist es, den Kindern den frĂŒheren Alltag nĂ€her zu bringen. Die Ausbildungsrate im Neckar-Odenwald-Kreis macht der Kreishandwerkerschaft Sorgen. Auf 343 offene Stellen kommen dieses Jahr erst 78 AusbildungsvertrĂ€ge. Mit einer Imagekampagne verspricht sich die Kreishandwerkerschaft, dem erfolgreich entgegen zu wirken. Junge Menschen sollen direkt fĂŒr das Handwerk begeistert werden. Im FrĂŒhjahr eröffnete die Villa Katzenbuckel ihren Gastronomiebereich mit Biergarten. Der Förderantrag der neuen EigentĂŒmer widmet sich den Zimmern des geplanten Hotels. Verschiedene Zimmervarianten mit etwa 25 Betten und ein Saunabereich sollen entstehen. Die fĂŒnf ausgewĂ€hlten Projekte werden nun dem Ministerium gemeldet, das die Gelder zur VerfĂŒgung stellt.


Allgemein

Neues zu kĂŒnftigen Auswahlentscheidungen

Informationen aus dem Ministerium

Grundvoraussetzung fĂŒr eine Förderung aus LEADER 2014-2020 ist eine hinreichende Projektreife. Das Projekt soll deshalb bereits zum Zeitpunkt der Beschlussfassung in der LEADER-Aktionsgruppe (LAG) konzeptionell soweit fortgeschritten sein, dass unmittelbar nach einer Förderzusage durch die LAG eine Antragstellung bei der zustĂ€ndigen Bewilligungsbehörde möglich ist. Das heißt, dass bereits alle fĂŒr eine sofortige Bewilligung notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen sein sollen (zum Beispiel je 3 Angebote zur Kostenplausibilisierung, evtl. Baugenehmigungen, finaler Kosten- und Finanzierungsplan/Finanzierungszusagen der Hausbank, usw.).

Wir weisen darauf hin, dass die Mittel der LEADER-Aktionsgruppe, die bisher im Rahmen des EuropĂ€ischen Landwirtschaftsfonds fĂŒr die Entwicklung des lĂ€ndlichen Raums (ELER) und weiterer Landesprogramme zur VerfĂŒgung standen, zwischenzeitlich vollstĂ€ndig gebunden bzw. in einen landesweiten LEADER-Plafond zurĂŒckgeflossen sind. Deshalb beschließt die Aktionsgruppe in der o.g. Auswahlrunde, ohne ĂŒber eigene Fördermittel zu verfĂŒgen. Antragsteller können im Falle eines positiven Beschlusses ĂŒber ihr Vorhaben insofern keinen Anspruch auf Förderung (Bewilligung) herleiten, auch dann nicht, wenn alle FörderfĂ€higkeitsvoraussetzungen erfĂŒllt sein sollten.

Unsere LEADER-Aktionsgruppe wird jedoch alle positiv beschlossenen Vorhaben dem Land vorlegen und die Zuteilung der entsprechenden Fördermittel beantragen. Unsere FördervorschlĂ€ge stehen allerdings in Konkurrenz mit den Bedarfsanmeldungen anderer LEADER-Aktionsgruppen im Land. Es muss deshalb damit gerechnet werden, dass von allen LEADER-Aktionsgruppen im Land mehr Fördermittel beantragt werden, als in dem LEADER-Plafond noch Mittel verfĂŒgbar sind (Überzeichnung). Auf Landesebene wird in diesem Fall in einem transparenten und objektiven Verfahren die Mittel den einzelnen ProjekttrĂ€gern nach festgelegten Kriterien zugewiesen. Ob unsere LEADER-Aktionsgruppe mit ihren ausgewĂ€hlten Projekten hierbei dann berĂŒcksichtigt werden können, ist gegenwĂ€rtig noch nicht absehbar.


Allgemein

Zehn Projekte erhalten LEADER-Förderung

Corona bedingt wurden dieses Mal die Projektbewertungen der LEADER-Region Neckartal-Odenwald im Umlaufverfahren beschlossen. Elf Projekte hatten sich…

Corona bedingt wurden dieses Mal die Projektbewertungen der LEADER-Region Neckartal-Odenwald im Umlaufverfahren beschlossen. Elf Projekte hatten sich um 500.000 Euro Fördergelder der EU beworben. Insgesamt wÀren 567.842 Euro nötig gewesen, um alle Projekte zu fördern. Geschafft haben es zehn Projekte.

Mosbach darf sich gleich ĂŒber drei Projekte freuen. Entstehen wird eine Hautarztpraxis direkt in der Altstadt, ein Sport- und Bewegungspark in Sattelbach und die Fortuna Lohrbach erhĂ€lt eine neue SportheimgaststĂ€tte. Im Wildpark Schwarzach finanziert der Förderverein eine Überdachung fĂŒr das grĂŒne Klassenzimmer sowie fĂŒr Veranstaltungen. Zwingenberg darf sich gleich ĂŒber zwei Projekte freuen. Der Sportverein wird ein Boulespielfeld anlegen und die Kinder können sich ĂŒber neue SpielplĂ€tze freuen. Auch in Eberbach tut sich einiges. So werden auf den Wanderwegen rund um Eberbach zehn Waldsofas zum Rasten aufgestellt. In der Innenstadt wird die alte Rose zu einem neuen Treffpunkt umgebaut: es wird ein CafĂ©- und Boardinghaus entstehen. DemnĂ€chst kann man in Bargen im alten Pfarrhaus ĂŒbernachten. Dort warten dann gemĂŒtliche Ferienwohnungen auf Urlauber. Zudem entsteht ein neuer Veranstaltungsraum.  Der Sportverein 1930 Waldwimmersbach kann sich auf ein neues Kunstrasen- sowie ein Beachvolleyballfeld freuen.


Allgemein

Neue Informationen zu LEADER-Fördergeldern

Voraussichtlich werden weitere LEADER-Mittel bereitgestellt. Bewerben können Sie sich noch bis 7. Juli 2020. Bedingung, dass die Projekte sofort…

Voraussichtlich werden weitere LEADER-Mittel bereitgestellt. Bewerben können Sie sich noch bis 7. Juli 2020. Bedingung, dass die Projekte sofort umsetzbar sind und zum Regionalen Entwicklungskonzept passen.

Gefördert können öffentliche sowie private Vorhaben. Projekte die dem Erhalt unserer Kulturlandschaft dienen wie z.B. ein Baumlehrpfad oder den lĂ€ndlichen Tourismus unterstĂŒtzen. Auch haben Projekte fĂŒr den Erhalt unserer Dörfer und Gemeinden sowie das bĂŒrgerschaftliche Engagement großen Stellenwert. Alles was unsere Region weiterbringt und stĂ€rkt.


Allgemein

BAG LAG: Förderung der lÀndlichen RÀume jetzt wichtiger denn je

Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen in Deutschland

Stadt und Land stehen derzeit vor großen Schwierigkeiten. Die Anstrengungen zur BewĂ€ltigung der Herausforderungen in den lĂ€ndlichen RĂ€umen, in denen mehr als die HĂ€lfte der Deutschen leben, dĂŒrfen jetzt nicht nachlassen. „Im Gegenteil, die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig und wertvoll regionale AnsĂ€tze vor Ort sind, um außergewöhnlichen Krisensituationen begegnen zu können“, darauf weist die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG) nachdrĂŒcklich hin. „Die UnterstĂŒtzung der lĂ€ndlichen RĂ€ume durch die EuropĂ€ische Union, aber auch die ergĂ€nzenden AnsĂ€tze, die in den letzten Jahren durch die Bundesregierung mit dem Bundesprogramm lĂ€ndliche Entwicklung (BULE) aufgebaut wurden, erweisen sich in der aktuellen Situation als Aktivposten der KrisenbewĂ€ltigung und sollten zĂŒgig erweitert und mit den dafĂŒr notwendigen Mitteln ausgestattet werden.“

Die immensen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen viele Bereiche. Der Ruf nach staatlicher UnterstĂŒtzung ist entsprechend laut und vielfĂ€ltig. Nicht immer stehen die Forderungen auch im VerhĂ€ltnis zur Betroffenheit. Die Endlichkeit der öffentlichen Mittel braucht deshalb Besonnenheit und Augenmaß, umso mehr, wenn es um die Forderung nach einer Umschichtung von Fördermitteln geht. Dies gilt in besonderem Maße fĂŒr die Förderung der lĂ€ndlichen RĂ€ume durch die EuropĂ€ische Union.

Der EuropĂ€ische Landwirtschaftsfonds fĂŒr die lĂ€ndliche Entwicklung (ELER) stellt in Deutschland mit einem Volumen von rund 10 Milliarden Euro fĂŒr die Förderphase 2014-2020 eine der wichtigsten Fördergrundlagen fĂŒr lĂ€ndliche Kommunen, kleine Unternehmen und zahlreiche ehrenamtliche Akteure in unseren Dörfern dar. Etwa 30% davon bilden die unverzichtbare SĂ€ule lĂ€ndlicher EntwicklungsansĂ€tze. In zehntausenden LEADER-Projekten werden in mehr als 320 LEADER-Regionen bundesweit die soziale Infrastruktur, Tourismus, Kultur und kleinere Unternehmen in unzĂ€hligen Dörfern unterstĂŒtzt. Vorrangiges Ziel der Projekte ist die Schaffung bzw. Sicherstellung gleichwertiger LebensverhĂ€ltnisse und die StĂ€rkung der Resilienz, der Widerstandskraft in schwierigen Situationen.

An vielen Orten wird derzeit sichtbar, wie wertvoll entsprechende AnsĂ€tze sind, zum Beispiel bei der UnterstĂŒtzung von Nachbarschaftshilfen, die vielen alten Menschen Sicherheit und Perspektive geben. Auch die UnterstĂŒtzung einer Nahversorgung der kurzen Wege, intelligente AnsĂ€tze fĂŒr Onlineangebote von kleinen, lokalen HĂ€ndlern oder die Förderung der Erzeugung regionaler Produkte haben sich in den aktuell schwierigeren Zeiten bewĂ€hrt. Zur BewĂ€ltigung der Krise wird es von entscheidender Bedeutung sein, die unzĂ€hligen zivilgesellschaftlichen Akteure darin zu unterstĂŒtzen, auch in Zukunft ihren wichtigen Beitrag fĂŒr die Gleichwertigkeit der LebensverhĂ€ltnisse leisten zu können.

Zugleich hat die jetzige Situation deutlich gemacht, welche Bedeutung eine flĂ€chendeckende digitale Infrastruktur in Zukunft haben wird. Diese Anstrengungen mĂŒssen verstĂ€rkt werden, um beispielsweise Kindern in Stadt und Land die gleichen Bildungschancen zu gewĂ€hrleisten.

Gerade jetzt werden mehr finanzielle Mittel fĂŒr die lĂ€ndlichen RĂ€ume gebraucht, um die bedrohten Infrastrukturen zu sichern, aber auch um Einnahmeverluste im Kulturbereich und in dem fĂŒr viele lĂ€ndliche RĂ€ume besonders wichtigen touristischen Sektor aufzufangen und gleichzeitig neue kreative Ideen fĂŒr regionale VersorgungsansĂ€tze und neue BeschĂ€ftigungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen.

Das LEADER-Programm und das Regionalbudget des Bundes konnten bislang und können auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur UnterstĂŒtzung dieser Akteure liefern. Der „Bottom-up“-Ansatz eignet sich in besonderer Weise zur zielgenauen Förderung, berĂŒcksichtigt die spezifischen regionalen Gegebenheiten und vermeidet ein ineffizientes „Gießkannenprinzip“.

Durch die Krise wird deutlich, wie wichtig die UnterstĂŒtzung von modellhaften Lösungen in unseren StĂ€dten und Dörfern auf dem Land ist. Damit der Fonds fĂŒr die lĂ€ndlichen RĂ€ume und insbesondere der LEADER-Ansatz jetzt effektiv und zeitnah fĂŒr die BewĂ€ltigung der negativen Auswirkungen der Corona-Krise genutzt werden können, bedarf es neben einer besseren Mittelausstattung zugleich eines deutlichen Abbaus bĂŒrokratischer HĂŒrden, um die Gelder schnell und barrierefrei dort einsetzen zu können, wo sie am dringendsten benötigt werden. Der BAG LAG Vorsitzende, Dr. Hartmut Berndt, sagt dazu: „Die LEADERRegionalmanagements und die Lokalen Aktionsgruppen sind gut darauf vorbereitet, die Menschen vor Ort bei der Umsetzung von Maßnahmen zu unterstĂŒtzen. Die Gruppen brauchen jetzt allerdings ein Höchstmaß an FlexibilitĂ€t auf allen Verwaltungsebenen, dann wird LEADER einen bedeutenden Beitrag zur Überwindung der Krise leisten. FĂŒr die Entwicklung zukunftsweisender Perspektiven in den lĂ€ndlichen RĂ€umen mĂŒssen aber auch entsprechende Mittel bereitgestellt werden.“


Kontaktdaten: Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG), Email: info@baglag.de, Website: www.baglag.de

 


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Zum Europatag: LEADER-Projekte im Odenwald

In und rund um den Odenwald entstanden und entstehen viele wichtige Projekte, die von Geldern des europĂ€ischen LEADER-Programms profitieren. Eine neue…

LEADER ist ein Förderprogramm der EuropĂ€ischen Union zur Entwicklung lĂ€ndlicher RĂ€ume. Ziel ist es, lĂ€ndliche RĂ€ume zu stĂ€rken und lebenswerter zu machen. Die EU, die oft als weit entfernt wahrgenommen wird, fördert mit LEADER-Mitteln direkt lokale Projekte von BĂŒrgern und Gemeinden vor Ort. ZusĂ€tzliche Gelder stellen die BundeslĂ€nder bereit.

Im Odenwald befinden sich fĂŒnf Regionen in drei BundeslĂ€ndern: „Odenwald“ und „Darmstadt-Dieburg“ in Hessen, „Main4Eck“ in Bayern sowie „Badisch-Franken“ und „Neckartal-Odenwald“ in Baden-WĂŒrttemberg. Gremien von 15 bis 30 Personen werden von den regional entstandenen LEADER-Vereinen gewĂ€hlt. Deren Mitglieder kommen aus allen Gesellschafts- und Themenbereichen und entscheiden auf Basis eines regionalen Entwicklungskonzeptes direkt vor Ort, welche Projekte gefördert werden.

Über 140 Projekte in und rund um den Odenwald konnten seit 2015 in den Genuss einer Förderung kommen. In den fĂŒnf LEADER-Regionen konnten ĂŒber 12 Millionen Euro verteilt werden. Bei den geförderten Maßnahmen handelt es sich um privat-gewerbliche, gemeinwohlorientierte und kommunale Projekte. Sie stĂ€rken die Region, indem sie neue Angebote in Nah- und Grundversorgung, im Tourismus und der Gastronomie, im Handwerk, im Natur- und Umweltschutz oder im Bereich Kunst und Kultur schaffen. Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger profitieren ebenso von den Angeboten wie GĂ€ste und Touristen. Mit den Fördergeldern werden neue Sport- und Freizeitmöglichkeiten geschaffen, soziale und integrative Projekte umgesetzt, Gemeinschaftseinrichtungen eröffnet, neue Treffpunkte geschaffen – kurz: das gute Miteinander gestĂ€rkt.

Um welche Projekte es sich handelt und in welchem Ort sie liegen, ist in einer frisch veröffentlichten interaktiven Karte zu sehen. Link: http://umap.openstreetmap.fr/de/map/leader-projekte-im-odenwald_338989#10/49.6205/9.1791


Allgemein

EU: Halbe Million fĂŒr LEADER-Projekte

Die Region kann sich ĂŒber 500.000 Euro EU-Mittel plus zusĂ€tzliche Landesmittel freuen. Ab sofort können ProjektantrĂ€ge bis zum 10. Juni 2020 bei der…

Die Region kann sich ĂŒber 500.000 Euro EU-Mittel plus zusĂ€tzliche Landesmittel freuen. Ab sofort können ProjektantrĂ€ge bis zum 10. Juni 2020 bei der LEADER-GeschĂ€ftsstelle gestellt werden. Bedingung, dass die Projekte sofort umsetzbar sind und zum Regionalen Entwicklungskonzept passen. Das heißt, es muss vom Angebot bis hin zur Baugenehmigung alles innerhalb von drei Monaten vorgelegt werden.

Gefördert können öffentliche sowie private Vorhaben. Projekte die dem Erhalt unserer Kulturlandschaft dienen wie z.B. ein Baumlehrpfad oder den lĂ€ndlichen Tourismus unterstĂŒtzen. Auch haben Projekte fĂŒr den Erhalt unserer Dörfer und Gemeinden sowie das bĂŒrgerschaftliche Engagement großen Stellenwert. Alles was unsere Region weiterbringt und stĂ€rkt. Interessiert? Projekte, die schon gefördert wurden, können hier auf der LEADER-Homepage abgerufen werden.


Allgemein

15 Kleinprojekte mit Regionalbudget gefördert

Am 11. MĂ€rz wurden dem Auswahlausschuss des LEADER-Vereins Neckartal-Odenwald zum zweiten Mal Kleinprojekte aus dem Förderprogramm Regionalbudget…

Am 11. MĂ€rz wurden dem Auswahlausschuss des LEADER-Vereins Neckartal-Odenwald zum zweiten Mal Kleinprojekte aus dem Förderprogramm Regionalbudget vorgestellt. Barbara SchĂ€uble eröffnete die Auswahlauschusssitzung in Elztal-Dallau. Nun hieß es, 45 Projekte zu bewerten. Im Fördertopf lagen 200.000 Euro. FĂŒr alle Projekte wĂ€re eine Fördersumme von ĂŒber 512.000 Euro nötig gewesen. BerĂŒcksichtigt werden konnten Projekte von fĂŒnf Vereinen, sechs privaten und vier kommunalen ProjekttrĂ€gern. Die Bandbreite der Projekte reicht von kleinen CafĂ©s ĂŒber GemeinschaftsgĂ€rten bis hin zu MitfahrbĂ€nken sowie einer Dorfverschönerung. Ein großes Thema war die Grundversorgung. So können unter anderem die Einwohner von Reichenbuch und Spechbach Fleisch und Wurstwaren sowie weitere regionale Produkte aus einem Verkaufsautomaten ziehen. Im Wildpark Schwarzach wird das Bienenkundemuseum durch einen Lehrbienenstand bereichert. Die nĂ€chste Gelegenheit bietet sich wieder Anfang nĂ€chsten Jahres.


Allgemein

Kulturzentrum Depot 15/7 eingeweiht

Ort der Begegnung

Die Stimmung hĂ€tte nicht besser sein können. FĂŒnf Musiker begrĂŒĂŸten mit ihren Liedern die rund 100 GĂ€ste zur Einweihung. BĂŒrgermeister Peter Reichert zeigte den langen Weg von den AnfĂ€ngen bis zur heutigen Projektfertigstellung auf. Es war viel Planung gefordert. Sein Dank ging unter anderem an den Verein Depot 15/7 der mit der Stadt an einem Strang zog um das Projekt zu stemmen. Auch CDU-Landtagsabgeordneter Albrecht SchĂŒtte hatte nur bewundernde Worte fĂŒr das Projekt sowie fĂŒr die Ehrenamtlichen. Frau Sieglinde Pfahl, Vorstand der LEADER Aktionsgruppe betonte, dass es wichtig sei, das Leben auf dem Land attraktiv zu machen.

Herr Udo Dahmen, Direktor der Mannheimer Popakademie war total begeistert und möchte in Zukunft mit dem Kulturverein zusammenarbeiten. Er nannte das Projekt "cool" und ist sich sicher, dass sich hier noch viele Dinge entwickeln können. Die ersten Veranstaltungen sind schon geplant.


Allgemein

Regionalbudget geht in die zweite Runde

200.000 Euro fĂŒr Kleinprojekte – 80% Förderung

Das Regionalbudget – Förderprogramm fĂŒr Projekte bis 20.000 Euro netto startet in die zweite Runde. 2019 wurden 21 Projekte umgesetzt und ausbezahlt. Jetzt haben die Antragsteller wieder die Möglichkeit, ihre AntrĂ€ge bei der LEADER GeschĂ€ftsstelle einzureichen. Am 25. Februar ist Bewerbungsschluss.

Das Regionalbudget richtet sich an Privatpersonen, Vereine, Unternehmer, Kommunen und prinzipiell an jeden denkbaren EmpfĂ€nger. Neue Anschaffungen fĂŒr den Umbau und die Einrichtung von Grundversorgern und öffentlich genutzten Einrichtungen wie Museen oder Waldsofas können ebenso gefördert werden wie Verkaufsautomaten oder kleine Dorfverschönerungen. Die Besonderheit des Regionalbudgets ist der mit 80% sehr hohe Fördersatz. Ein weiteres Plus ist der geringe BĂŒrokratieaufwand.


Allgemein

LEADER-Auswahlgremium verteilt vorerst die letzten Fördergelder

Drei Projekte erhielten den Zuschlag

Die Sitzung fand dieses Mal in einem von LEADER geförderten Projekt statt. Ein ehemaliges LagergebÀude beim BahnhofsgelÀnde in Eberbach wurde zum Kulturzentrum Depot 15/7 umgebaut.

327.120 Euro EU-Mittel galt es in der Sitzung am 12. Dezember zu verteilen. Kein leichtes Unterfangen, waren doch elf AntrÀge zu bewerten. Alle ProjekttrÀger hatten die Chance, ihr Projekt vorzutragen und auf Fragen einzugehen, sodass sich das Gremium ein besseres Bild der jeweiligen Projekte machen konnte.

Am Ende reichten die Fördergelder fĂŒr drei Projekte. Zuschlag bekam die Villa Katzenbuckel; die ehemalige Turmschenke in Waldkatzenbach soll auch weiterhin ein Ausflugslokal bleiben. Nach umfangreichem Um- und Ausbau wird am 30. April, rechtzeitig zur Walpurgisnacht, in den Mai getanzt.

Auch die Gemeinde Haßmersheim darf ihr Projekt mit LEADER-Fördermitteln verwirklichen. Leben am Fluss und mit dem Fluss. Auf jeden Fall werden Wassertouristen in den jeweiligen Ortsteilen einen Anlegehafen finden. In Haßmersheim an der ehemaligen FĂ€hranlegestelle wird der Uferplatz ausgebaut. Geplant ist ein Platz unter BĂ€umen der zur Erholung fĂŒr Wanderer, Wassertouristen und der einheimischen Bevölkerung dient. Über einen Zuschlag darf sich auch die Sportvereinigung Schefflenz freuen. Direkt am Fußballplatz in Unterschefflenz soll eine Mehrgenerationen- Spiel- und Sportanlage entstehen. SpĂ€testens Ende 2020 wird die Anlage fertig gestellt sein und fĂŒr Fitness und Spiel den Schefflenzern zur VerfĂŒgung stehen.

Unter anderem wurde auch ein Kurzbericht ĂŒber den Stand des Regionalbudgets vorgetragen. Inzwischen konnten alle 21 ausgewĂ€hlten Projekte ausbezahlt werden, rund 197.600 Euro flossen somit in tolle Projekte in der Region. Auch der nĂ€chste Aufruf fĂŒr das Regionalbudget wurde festgelegt. Ab 15. Januar können wieder FörderantrĂ€ge fĂŒr Kleinprojekte gestellt werden. Bewerbungsfrist ist der 25. Februar 2020.


Allgemein

Rhein-Neckar-Kreis-Kommunen heiß auf LEADER nach 2022

In Reichartshausen informierte die LEADER-GeschĂ€ftsstelle die BĂŒrgermeister des Rhein-Neckar-Kreises ĂŒber die jetzige und die kĂŒnftige Arbeit.…

Zu den Zahlen, Daten, Fakten: Die Fördergelder, die im Landkreis ausgeschĂŒttet werden, ĂŒbersteigen die Kosten um ein Vielfaches. Derzeit knapp 600.000 Euro - dieser Betrag wird vielleicht noch an den 900.000 Euro kratzen - fließen in den Rhein-Neckar-Kreis. Die Kosten dagegen betragen keine 150.000 Euro. Ein tolles Plus! Und das, so das Manko, obwohl im Landkreis deutlich weniger Projekte gefördert werden als im Neckar-Odenwald-Kreis.

Zur Stimmung: Alle BĂŒrgermeister sind heiß auf die neue Förderperiode. Sie hoffen auf eine erfolgreiche Bewerbung der Region und unterstĂŒtzen den LEADER-Verein darin. So sollen bereits jetzt Projekte - vor allem auch interkommunale Maßnahmen - entwickelt und erarbeitet werden. Der erfolgreiche LEADER-Entwicklungsprozess soll fortgesetzt werden. Denn: Attraktive Fördermittel gibts bei uns - mit LEADER und mit dem Regionalbudget.

Die Zahlen, Daten, Fakten sprechen fĂŒr sich. Und auch sonst trĂ€gt LEADER zur guten Stimmung bei. NĂ€mlich bei all den geförderten Projekten, die so vielen Menschen in unserer Region zugute kommen.


Regionalbudget

21 Kleinprojekte auf den Weg gebracht

Nach einer Bewerbungsfrist von 4 Wochen wurden am 19. November die ersten Kleinprojekte aus dem Förderprogramm Regionalbudget  dem Auswahlausschuss…

Nach einer Bewerbungsfrist von 4 Wochen wurden am 19. November die ersten Kleinprojekte aus dem Förderprogramm Regionalbudget  dem Auswahlausschuss des LEADER-Vereins Neckartal-Odenwald vorgestellt. Dieses Mal war der Ausschuss in der neuen Schwarzachhalle in Schwarzach eingeladen. Nach der BegrĂŒĂŸung durch BĂŒrgermeister Haas eröffnete die Vorsitzende des Auswahlauschusses Frau Pfahl die Sitzung. Nun hieß es, 31 Projekte zu bewerten. Im Fördertopf lagen 200.000 Euro. FĂŒr alle Projekte wĂ€re eine Fördersumme von 286.400 Euro nötig gewesen. BerĂŒcksichtigt werden konnten Projekte von 9 Vereinen, 11 privaten und ein kommunaler ProjekttrĂ€gern. Die Bandbreite der Projekte reichte vom privaten Kleinkindergarten bis zum BĂŒhnenbild sowie einer Dorfverschönerung. Ein großes Thema war die Grundversorgung, so können unter anderem die Einwohner rund um Moosbrunn noch dieses Jahr Bio-Wurst und Bio-KĂ€se aus einem Warenautomat ziehen.

 NĂ€chster Aufruf

Der nÀchste Bewerbungszeitraum beginnt am 15. Januar und endet zum 25. Februar 2020. Am 11. MÀrz wird dann der Auswahlausschuss die Projekte bewerten. Somit kann der ProjekttrÀger ab 12. MÀrz sein Projekt verwirklichen.


Allgemein

198.000 Euro im LEADER-Fördertopf

Jetzt bewerben. Letzter Aufruf fĂŒr diese Förderperiode

Wollten Sie schon immer Ihre Projektidee verwirklichen?  Mit ZuschĂŒssen bis zu 60 % kommen sie Ihrem Traum etwas nĂ€her. Vielleicht finden Sie Ihr Projekt in den Themen Erhalt der Kulturlandschaft, Belebung der Ortskerne und Einrichtungen fĂŒr die Nahversorgung, Verbesserung der touristischen Infrastruktur oder auch Projekte des bĂŒrgerlichen Engagements wieder? Möglicherweise benötigen Sie auch finanzielle UnterstĂŒtzung bei einem kĂŒnstlerischen oder kulturellen Projekt.

Jetzt können sich Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Kommunen bis zum 12. November 2019 um Fördermittel der EuropĂ€ischen Union bewerben. In diesem Förderaufruf stehen insgesamt 198.200 € EU-Gelder zzgl. möglicher RĂŒckflussmittel zur VerfĂŒgung. Die exakte Festlegung des Budgets erfolgt am Tag der Auswahlsitzung.

Die LEADER-GeschÀftsstelle wird mit Ihnen gemeinsam Ihr Projekt oder Ihre Idee auf den Weg bringen.